Juli 27, 2009
Vor dem Zusammenbau habe ich noch hier und da ein paar Gramm im Getriebe gefunden:

Zum ersten mal die Schaltwalze, ein verdammt schweres Teil. Hartmetallbohrer auspacken (Beton, Ziegelbohrer od.ä.) und erstmal 2h an die Bohrmaschine und ja nicht in die Führung bohren.
Wenn man auf die Leerlaufanzeige verzichten kann – raus damit. Dann kann von der Kurbelwelle Material bis zur Lagerfläche runtergenommen werden:

Alles in allem: Originalgewicht: 511g Erleichtert: 441g ( -70g)
Leerlaufanzeige ist jetzt weg, daher kann der hässliche Plastikdeckel mitsamt den schweren Schrauben Raus:
Original: 28g, Superlight: 8g (-20g)

In einem Getriebe habe wir 8 Zahnräder auf 2 Getriebewellen, davon kann man bei der Hälfte mit Hartmetallbohrern hier und da ein paar Löcher bohren.
Das dokumentieren der einzelnen Gewichte habe ich mir erspart. Aber im Schnitt brachte ein Zahnrad 10 – 20g. Gesammt: (-74g)


Alles in Allem:
- Schaltwalze 70g
- Leerlaufanzeige 20g
- Getriebezahnräder 74g
- Gesamt: 164g
Haut mich für den betriebenen Aufwand jetzt nicht so vom Hocker, denke aber das in einem großvolumigen V2 diese Teile wesentlich stärker dimensoniert sind und hier die möglichkeit etwas rauszuholen besser wäre.
Juli 25, 2009
Mir gefallen Instrumente, sie sind für das Motorrad die einzige Möglichkeit den Fahrer mit exakten Daten zu versorgen. Es gibt sehr schöne Serieninstrumente (GSXR 750 k7, R6 RJ11/15). Da müsste man aber immer noch einen Laptimer, Schaltblitz (Serie halte ich für Müll), Öltemperatur und eventuell Ganganzeige unterbringen. Und die Dinger haben Funktionen wie Tripmeter, Tacho, etc. die auf dem Rundkurs unnötig sind.
Für den Rennsport gibt es hierfür tolle Systeme wie Motec AML oder Aim MXL Dashboards die mit den notwendigen Sensoren vollwertige Telemetrieaufzeichnungen ermöglichen. Solche Dashboards sind für meine Zwecke
aber völlig überladen und die Kosten für ein gesamtes System übersteigen oft den Neupreis aktueller Supersportler. Also wird etwas selbst gebastelt.
Ich stelle mir MEIN Dashboard so vor:

Folgendem Funktionsumfang (von oben nach unten):
- Schaltblitz
Gangabhäniger Schaltblitz mit verschieden einstellbarer Spreizung der einzelnen Lichter.
- Großes Display
Zur Anzeige von Drehzahl als Balken, Akkuzustand und Gang.
- 2 kleine Displays
Öl und Wassertemperatur mit Höchstwertspeicher
- Laptimer
Aim Mychron Laptimer kaufen, zerlegen, einbauen, Fin.
- Warnlampen
Ölstand, Benzinstand (beide Blinkend als Warnlicht für niedrigen Akkustand)
- Knöpfe und Schalter
Menüsteuerung d. Boardcomputers / Anschlüsse z. Programmieren d. Boardcomputers und Auslesen des Mychron Laptimer.
Related: Cockpit Gehäuse, Cockpit Ideas, Cockpit Elektronik
Juli 21, 2009
Mit der Originale Kurbelgehäusentlüftung war ich äußert unzufrieden:

- Bleche sind aus Stahlblech.
- Sie ist äußert schmal bemessen.
- Anschluss sitzt ungünstig und würde vermutlich mit meiner Tankkonstruktion kollidieren.
- Keine Möglichkeit hier zu vergrössern.
Einen idealen Platze habe ich gefunden wo das Startergetriebe steckt(e):

Die Blow By Gase kommen direkt darunter von der Kurbelwelle, Getriebe wird auch Entlüftet (roter Pfeil), Kleine Schwallbleche werden auf den neuen flachen Starterdeckel geschweist und das Öl hat die Möglichkeit zurück in den Bereich zu rinnen wo die Kupplung läuft. Desweiteren hat man oben super Anschlussmöglichkeiten.
Was man braucht:
- Keinen Starter
- Verschluss f. alte Öffnung
- Anschluss f. neue Öffnung
- Deckel mit angeschweistem Blechen
- Bohrung im Kurbelgehäuse
Getrümmer der Serienentlüftung: (dazu kommen noch Schraubengewicht, etc) // Verschlusstopfen f. alte Entlüftung ( ca 1,2 Gramm
)

Der ursprüngliche Anschluss // Flacher Starterdeckel
Kurzum: 200% mehr Querschnitt / 200 Gramm Gewichtsersparnis.
Juli 10, 2009
So, ich habe die Homepage die letzten 2 Wochen etwas vernachlässtig, heißt aber nicht das das ganze Projekt steht. Werde die Tage jetzt alles wieder Updaten und Zeit nutzen während der Zylinderkopf beim Instantsetzter ist. Der gute Freund der Motorinstandsetzer fräst mir die Ventilsitze (45° Sitzwinkel, Sitz und nicht mehr als 1mm Stark). So eine Arbeit wird mit Überschleifen der Ventile 200 – 300€ kosten. Doch das Werkzeug dafür kostet alleine schon mehrere Tausend Euro und um sich den Kopf nicht zu runieren muss man damit richtig umgehen auch noch können.
Des weiteren nimmt er vom Zylinderkopf etwas Material runter um die Verdichtung zu erhöhen. Gerade bei Motoren die mit Normalbenzin laufen kann man hier Leistung holen. Die Originalverdichtung beträgt 12:1.
Mit einem geglättetem Brennraum, polierten Kolben, Superplus und vl. etwas zurückgenommen Zündzeitpunkt sind schätzungsweise 13.5:1 drinnen. Motor wird dann hoffentlich nicht all zu hart laufen.
Hub: 54,8 mm, lasse mir 0,5 mm runterfräsen das heißt der Brennraum kommt dem Kolben um 0,5 mm näher.
Dadurch ergibt sich eine Verdichtung von: 13,23. Sollte klappen…
Formel z. Berechnung der Verdichtung >> LINK
Juli 09, 2009
Motor wurde ja bereits geschwärzt, ausgenommen davon die Ölwanne. Darunter wird nämlich Krümmer/Sammler laufen, diese haben wesentlich höhere Temperaturen als das Öl darüber. Daher besser Wärme reflektieren. (Polierte Flächen Reflektieren Wärme)
Ein Gewinde für den Temperatursensor kam noch in den Ölsumpf rein.

Hab ich das Erste mal gesehen inner SBK R1 2007:

Juni 28, 2009
Wie bereits erwähnt, bin ich im Moment damit beschäftigt den Motor zusammenzubauen, am Samstag war der Zylinderkopf dran (damit ich den Motor schön entspannt im Laufe der nächsten Woche schließen könnte). Ventile alle eingebaut, Benzin in den Einlasskanal gekippt und gewartet.

Ich hatte ja schon erwartet das Einige nicht richtig schließen würden. Also Alle noch eingeschliffen, das Ergebnis schockierte dann doch.
4 Ventile dicht, 14 Undicht. Also am Montag geht der Kopf ab zum Instandsetzer der mir die Ventilsitze neu fräst.
Hat auch Gutes, weil mir jetzt Zeit bleibt für anderer Dinge die noch ausständig sind:
- Pickupträger f. Dyna 2000 Zündung.
- Cockpitelektrik (Designskizzen f. Interface, Gehäuse)
- Federbeinaufnahme
- Jede menge Kleinkram der mir dazwischen noch einfällt
Juni 27, 2009
Um die Dichtheit der Ventile zu garantieren und der “Benzin-in-Kanal-Kipp-Test” nur klappt wenn der Zylinderkopf runter ist , habe ich ein kleines Tool gebastelt.

Zuerst in den Baumarkt: 3/8″ Zoll Absperrventil, 3/8″ Druckluftanschluss (Wer es richtig Schön will kauft sich noch eine Messing Welle zum Drehen)
Dann auf die Drehbank: Vorne eine M10x1 Kerzengewinde, Schafft hohlgebohrt, hinten ein 3,8 Zoll Gewinde.
Funktionsweise:
- Absperren
- in Kerzengewinde eindrehen (geht fast bei jedem Zylinderkopf der mir bisher unter die Finger gekommen ist)
- Druckluft anschließen
- Hebel öffnen
- Wenn es beim Einlass pfeift ist dort ein Sitz im Eimer
- Wenn es beim Auslass pfeift ebenso.
- Wenn die Wasserschläuche hart werden, hats die Zylinderkopfdichtung.
Juni 26, 2009
Ventile habe ich poliert… gibt wenig dazu zu sagen…häng da einfach ein paar schöne Bildchen rein weils so toll glänzt

