Dickere Räder und deren Kettenflucht..-45g

updates updates updates … ursprünglich ist bei der FZR 600 eine Felge mit den Dimensionen 18 x 3.5″ verbaut. Ab 1991/1992 dann eine 4″ breites Rad. Als gutes Ersatzrad bietet sich ein TDM850 Rad an welches mit ein paar Distanzen ziemlich Plug and Play passt und mit 17 x 4″ auch reifentechnisch schon moderner ist (Es sind in der Dimension 18 x 3.5″ nur Splunzreifen vorhanden…)
Um auf das RJ11 Rad zurückzukommen. Diese (wie auch fast alle modernen 600 und 750er) Felge hat die gängige Dimension 17 x 5.5″ das bedeutet sie ist um 1.5″ breiter, das sind runde 38,1 mm. Davon die Hälfte macht 19,05 mm Offsett. Das ist der Wert der irgendwie ausgeglichen werden muss damit das Kettenblatt wieder mit dem Ritzel fluchtet.

Bevor man sich an die Kettenflucht macht und das Kettenblatt als Maßstab nimmt muss die Spur passen und die Räder fluchten!

Stahlwelle ist steif und gerade genug, gibt bestimmt professionelleres…. tut aber den Dienst.

Das originale Kettenblatt der R6 hat eine 3mm Kröpfung, wenn man dieses umdreht hat man schon mal 6mm gewonnen.
Dann kam der Kettenblattträger  drann. Diesen in die Drehbank eingespannt und abgedreht. habe hier nichts gemessen sondern einfach soviel genommen wie vertretbar ging und dabei auch noch ein paar Gramm gespart.

Im Übrigen machen die sechs M10 Muttern fast exakt 100 Gramm aus. Falls jemand mit dem Gedanken spielt hier Titan einzusetzten kann also mit ca 50 Gramm Gewichtseinsparung rechnen. Das ist circa genau soviel wie wir durch abdrehen des Kettenblattträgers erhalten!

In einem amerikanischem FZR Forum (Link Unten) stieß ich auf den Tipp ein Ritzel der  Kawasaki ZX6R (98 – 06) zu benutzten, das serienmäßig einen Offset besitzt und mit dem Rasterung noch voll im Eingriff ist.
Also gleich ein Racing Ritzel in 520er Teilung geordert.

Das Ritzel muss vorne abgedreht werden damit die Ritzelmutter wieder fix darauf passt. ansonsten is das ganze Plug and Play.

So sieht die Sache schon vertretbar aus. Die Feineinstellung wird dann mit so nem CAT Laser vorgenommen, aber erst nachdem der Motor, Rahmen, Schwinge fest verbaut sind (richtige Anzugsreihenfolge & Moment).

Noch etwas: Die Ideallösung wäre wohl auch noch den Motor zu versetzen. Müsste man mit dem Fräser ein paar Halterungen umfräsen, neue Halterungen am Rahmen anschweißen und neue Distanzen drehen, dann könnt man wohl sogar die Ausgangswelle etwas einkürzen und so den Hebelarm an der Welle und Gewicht noch ans Limit bringen.

Hier noch der Link für den Thread in dem Ami Forum, sollet man auf jedenfall mal durchgehen, da auch Conversions für ältere R6 Schwingen (Rj09, Rj03) und die FZR Deltabox Schwingen beinhalten.

HOW-TO: YZF600R Swingarm Conversion Write-Up <Updated >>>>>  http://fzronline.com/forum/viewtopic.php?f=30&t=563

This entry was written by Weißi #7 , posted on Dienstag Dezember 22 2009at 10:12 pm , filed under Blog . Bookmark the permalink . Post a comment below or leave a trackback: Trackback URL.

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